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Freitag, 12. Februar 2016

Selbstgemachte Burgerbuns

Ich liebe Burger, allerdings nicht das Burgerbrot, das es überall zu kaufen gibt. Darum wollte ich endlich selber Burgerbrot backen. Es stellt sich heraus, dass es gar nicht so schwierig ist. Das Geheimnis ist Zeit und frischer Germ. Frischer Germ ist viel kompetenter als Trockenhefe und macht das Brot schön leicht. Dazu muss man dem Teig etwas Ruhe gönnen, damit er in Ruhe aufgehen kann. Das Ergebnis ist einfach lecker. Die Brote kann man locker einfrieren und auch für anderes als Burger verwenden.

Zutaten:
200 ml lauwarmes Wasser
4 EL lauwarme Milch
1 Würfel frischer Germ
35 g Zucker
500 g Mehl
80 g zimmerwarme Butter
1 Ei
Mohn/Sesam/Kümmel zum Betreuen
Etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

  • Dampfel ansetzen. Dazu Germ in Wasser und Milch reinbröseln und mit Zucker verrühren. Das ganze mit etwas Mehl bestreuen und 10-15 Minuten gehen lassen.
  • Nach diesen 15 Minuten hat sich das Volumen deutlich vergrössert. Nun die restlichen Zutaten zugeben und zu einem glatten Teig kneten.
  • Diesen Teig zudecken und an einem warmen Ort 1 Stunde lang gehen lassen.
  • Danach den Teig in 10-12 Stücke trennen und rund schleifen. Diese auf einem Backbleck verteilen, wiederum zudecken und 1 Stunde rasten lassen.
  • Das Backrohr auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Brötchen, die nochmals aufgegangen sind mit etwas Milch bestreichen und Mohn oder Sesam (oder auf was man gerade Lust hat) betreuen.
  • Die Brote 15 -  20 Minuten goldbraun backen.
Guten Appetit!



Donnerstag, 31. Dezember 2015

Gefüllte Ente mit Bratäpfeln

Zutaten (4-5 Personen):

1 Ente (ca. 2.5 kg)
Öl
Salz Pfeffer
Majoran
Zwirn
Nadel

Fülle:
4 Semmeln
40 g Butter
gehackte Petersilie
2 Eier

Bratäpfel:
4 Äpfel
Walnüsse
Honig

Zubereitung:

Fülle:
  • Die Semmeln in Wasser einlegen.
  • Butter mit dem Mixer schaumig rühren. Dann die beiden Eier hinzugeben und schaumig rühren.
  • Die  aufgeweichten Semmeln ausdrücken, etwas zerkleinern und in die Ei-Butter-Mischung einrühren.
  • Zuletzt mit etwas Salz und Pfeffer würzen und die gehackte Petersilie hinzugeben.
Ente:
  • Die vorbereitete Ente  waschen (innen und außen) und trocken tupfen. 
  • Die Ente innen und außen salzen pfeffern und mit der gesamten Semmelfüllung füllen.
  • Alle Öffnungen mit Nadel und Zwirn zunähen, damit die Füllung beim Braten nicht ausläuft.
  • Die Ente mit Öl einreiben und mit der Brustseite nach unten in ein Bratenpfanne geben.
  • Den Ofen auf 180-200°C (Heißluft) vorheizen und die Ente 2 1/2 Stunden braten. 
  • Die Ente mehrmals umdrehen, damit sie von allen Seiten braun und knusprig gebraten wird.
Bratäpfel:
  • Die Äpfel waschen und Kerngehäuse entfernen. Das klappt am Besten mit einem Apfelstecher, da der Apfel im Ganzen sein muss.
  • Den Apfel dann mit Honig und Walnüssen füllen und im Ofen bei 200°C (Heißluft) 30 min braten.


Tipp: Gut dazu passt Kartoffelsalat oder Rotkraut mit Apfel- oder Maronistücken (am einfachsten tiefgekühlt und fertig zubereitet).


Guten Appetit





Sonntag, 11. Januar 2015

Apfelstrudel

Zutaten (2 Strudel = 8 Portionen):
300 g Mehl
100 ml Wasser
1 Ei
1 Eiklar oder etwas Öl
8 Äpfel
Zimt
Pinienkerne
1 Zitronensaft
Brauner Zucker

Zubereitung:

  • Mehl, Wasser und Ei entweder mit der Küchenmaschine oder mit der Hand zu einem glatten Teig kneten. Hier lohnt es sich wirklich sich Mühe zu geben und lange zu kneten. Danach den Teig 30-45 Minuten ruhen lassen.
  • Die Äpfel schälen entkernen und dann in Scheiben schneiden oder hobeln.
  • Die Äpfel je nach Geschmack mit Zimt, Zitronensaft und braunem Zucker abschmecken. Auch die Menge an Pinienkernen kann nach Geschmack variiert werden. Diese ebenfalls hinzugeben. Wer Pinienkerne nicht mag, kann auch Mandeln verwenden.
  • Für 2 kleine Strudel den halben Teig, für einen großen Strudel den ganzen Teig auf einem bemehlten Küchentuch legen. Mit einer Nudelrolle den Teig sehr dünn ausrollen (so dünn wie möglich, circa 1 mm). Die Apfelfülle darauf verteilen (am Rand ein paar Zentimeter zum einschlagen freilassen) und mit Hilfe des Küchentuchs den Apfelstrudel rollen.
  • Zum Abschluss den Strudel mit Hilfe des Küchentuchs auf ein Backblech geben und mit Ei oder Öl bestreichen.
  • Den Strudel bei 180°C circa 45 Minuten backen.
Guten Appetit





Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung

Zutaten (4 Personen):
24-26 Cannelloni (typischerweise 1 Packung)
500 g Spinat
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Riccotta
500 g Tomaten
2 EL Butter
500 ml Milch
40 g Mehl
Parmesan

Zubereitung:

  • Die Tomaten klein hacken und in einem Topf geben. Die Tomaten köcheln lassen, bis eine Tomatensauce entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alternativ kann man auch gehackte Tomaten aus der Dose verwenden.
  • Die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken und mit etwas Butter oder Öl in einem Topf anbraten. Den Spinat hinzugeben und mit etwas Wasser köcheln lassen. Mit Salz und Peffer würzen und solange köcheln lassen, bis nur noch etwas Wasser übrig ist. Auskühlen lassen. Anschliessend den Ricotta hinzugeben und verrühren.
  • Für die Sauce Bechamel die 2 EL Butter in einem Topf schmelzen und zunächst etwas Mehl hinzugeben. Unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme abwechselnd Milch und das restlich Mehl. Die Sauce Bechamel mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Eine Auflaufform mit circa der Hälfte der Tomatensauce bedecken. Die Cannelloni mit der Ricotta-Spinat-Fülle füllen und in die Form nebeneinander legen, nicht stapeln. Danach die restliche Tomatensauce über den Cannelloni verteil und die Sauce Bechamel darüber geben. Anschliessend noch Parmesan darauf verteilen.
  • Die Cannelloni bei Heißluft un 200°C circa 30-40 Minuten backen.
Guten Appetit


Samstag, 20. Dezember 2014

Gegrillte Melanzani mit Feta und Cocktailtomaten

Zutaten (2-3 Personen):
1 Melanzani
1 Packung Feta (circa 200 g)
5 - 10 Cocktailtomaten (nach Vorliebe)
1/2 chinesischer Knoblauch
Raps- oder Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  • Die Melanzani in dünne (circa 5 mm) Scheiben schneiden und in der Pfanne mit etwas Öl braten. Den Feta in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein hacken und die Tomaten vierteln.
  • Eine Form abwechselnd mit den Melanzani und dem Feta auslegen. Dabei die Melanzani immer etwas überlappen.
  • Den gehackten Knoblauch und die Tomaten darauf verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Alles nochmals mit etwas Öl beträufeln und bei 200°C und Heißluft im Ofen gratinieren.
  • Als Beilagen passen hervorragend Wedges oder Ofenkartoffel.


Montag, 15. Dezember 2014

Selbstgemachtes Chilipulver

Endlich waren meine Chilis reif für die Ernte. Und dann stellt sich die Frage, wie kann man nun die frische Ernte haltbar machen? Eine einfache Methode ist Trocknen.  Da ich Bhut Jolokia (oder auch Ghost Pepper genannt) - eine der schärfsten Chilis der Welt - angesetzt habe und diese eine relativ dicke Wand haben, kann man diese Chilisorte sowie viele andere auch nicht an der Luft trocken. Man findet Anleitungen zum Trocknen auf diversen Seiten, allerdings oft nur mit einem Dörrgerät. Da wohl die meisten Leute (so wie ich) kein Dörrgerät haben, habe ich das Trocknen mittels Ofen ausprobiert und es hat sehr gut funktioniert. Hier deshalb eine alternative Anleitung zum Trocknen von Chilis im Ofen. Dazu braucht es einfach einen Ofen mit Umluft und Küchenhandschuhe!


Zutaten:
Frische Chilischoten

Zubereitung:
  • Küchenhandschuhe zum Schutz anziehen.
  • Die Chili waschen und den Stiehl entfernen.
  • Die Chilis länglich viertel und zusätzlich noch ein oder zwei mal teilen (je kleiner die Stücke umso kürzer ist die Dörrzeit).
  • Die Chilis auf einen Rost mit Backpapier legen und in den Ofen geben.
  • Meine Bhut Jolokia habe ich 2 Stunden bei 70°C Umluft und anschließend 1 1/2 Stunden bei 90°C getrocknet. Bei größeren Stücken oder dickeren Wänden kann die Dörrzeit variieren. Am Ende sollten die Chili sehr trocken und spröde sein.
  • Danach können sie zum Beispiel zu Pulver verarbeitet werden, z.B. mit einer Kaffeemühle oder Salz-/Pfeffermühle. Je nach Schärfegrad der Chili muss man allerdings sehr vorsichtig sein. Das Pulver nicht einatmen. Sollte die Mühle für etwas anderes verwendet werden, gründlich spülen und wiederum Küchenhandschuhe verwenden.


Samstag, 20. September 2014

Schneller Marmorkuchen

Zutaten:
5 Eier
250 g Zucker
250 g Butter
250 g Mehl
1 Pk. Vanillezucker
1/2 Pk. Backpulver

Zubereitung:
  • Eier, geschmolzene Butter, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren.
  • Mehl und Backpulver vorsichtig unterrühren.
  • Backform ausfetten und einmehlen.
  • Kuchen 60 Minuten bei 160°C (Umluft) goldbraun backen.
Guten Appetit


Mittwoch, 2. Januar 2013

Melanzane alla Parmigiana

Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):
1 Melanzani (Aubergine)
1 Kugel Mozzarella (250 g Verpackung)
1-2 Tomaten
Parmesan (nach Belieben)
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
  • Melanzani und Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden. Danach etwas salzen und in einer Pfanne mit Olivenöl auf beiden Seiten kurz anbraten.
  • Den Boden einer Auflaufform mit etwas Olivenöl bedecken und mit den Melanzanischeiben auslegen. Die Tomaten auf den Melanzani verteilen. Etwas pfeffern.
  • Mozzarella in Scheiben schneiden und gleichmäßig in der Form verteilen. Zum Schluss noch Parmesan darüber reiben, sodass überall etwas Parmesan ist.
  • Den Ofen auf 170 °C vorheizen und die Melanzani circa 20 min backen, bis der Käse leicht braun ist.
  • Heiß servieren und am besten mit frischem Weißbrot als Vorspeise reichen.
Guten Appetit



Tip: Für mehr Personen oder als Hauptspeise kann man abwechselnd mehrere Lagen Mozzarella und Melanzani machen. Den Parmesan dann nur zum Schluss darüber streuen und die Backzeit etwas verlängern, sodass die Melanzani alle durch sind. Statt großer Tomaten kann man auch mehrere Cocktailtomaten verwenden. Man kann auch die Menge an Parmesan nach Geschmack variieren, unten ein Beispiel.




Sonntag, 25. November 2012

Selbstgemachte Pizza

Zutaten (1 Backblech):

Teig:
250 g Weizenmehl
10 g Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
1 EL Olivenöl

Tomatensauce:
3 mittelgrosse Tomaten
1 TL Oregano
Salz
Pfeffer

Belag nach Wahl

Zubereitung:
  • Für den Teig Mehl mit Salz vermengen und auf der Arbeitsplatte hügelförmig verteilen und ein Loch in der Mitte machen. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und Olivenöl hinzugeben und in das Loch geben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und 1 Stunde zugedeckt mit einem Kochtuch bei Zimmertemperatur gären lassen.
  • Während der Teig gärt, für die Tomatensauce die Tomaten schälen, klein würfeln und in einem Topf zusammen mit den Gewürzen einkochen lassen, bis die Flüssigkeit nahezu ganz verdampft ist und die Sauce zähflüssig wird.
  • Den Teig dünn ausrollen und zuerst mit Tomatensauce bestreichen, mit geschnittenen Mozzarella  belegen und nach Lust und Laune belegen.
  • Bei 200°C und Heissluft circa 15 min backen.
Guten Appetit



Samstag, 21. Juli 2012

Schneller Waldbeeren Strudel

Sommerzeit ist auch Erntezeit, so auch für Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren. Wer Glück hat findet sie im eigenen Garten. Durch das große Angebot in meinem Garten, kann man sich sehr leicht für einfache, schnelle Rezepte inspirieren lassen :)

Zutaten:

1 Suppenschüssel frische Waldbeeren (können nach Lust und Laune variiert werden)
125 g Topfen (Quark)
2 Packung Blätterteig
Vanillezucker
Kristallzucker
1 Ei

Zubereitung:
  • Die Waldbeeren (hier frische Himbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren und Heidelbeeren aus dem Garten) waschen, abtropfen lassen und mit Topfen und Vanillezucker verrühren. Je nach Geschmack noch mit Kristallzucker süßen.
  • Topfen-Früchte Masse am Blätterteig verteilen. Die Ränder einklappen und mit verquirltem Ei bestreichen. Den Teig zusammenrollen, auf ein Backblech geben und mit Ei bestreichen.
  • Backrohr auf 200°C vorheizen und den Strudel circa 20 Minuten goldbraun backen.
Guten Appetit


Tipps: Statt der Waldbeeren kann man auch andere Früchte nehmen. Zum Beispiel für Apfelstrudel einfach Apfel in Scheiben schneiden und mit etwas Zitrone und Zimt abschmecken, eventuell auch Pinienkerne hinzugeben.

Einfacher, schneller Apfelkuchen

Zutaten:

3 Äpfel
2 Eier
125 g Butter
125 g Kristallzucker
250 g Mehl
2 EL Milch
1 Packung Vanillezucker
1/2 Packung Backpulver
Zimt

Zubereitung:
  • Äpfel schälen, entkernen und vierteln.
  • Für den Teig Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, danach Eier hinzugeben und wieder schaumig rühren. Zuletzt noch Mehl, Backpulver und Milch einrühren.
  • Die Kuchenform einfetten und einmehlen.
  • Teig in der Form gut verteilen und die Apfelspalten gut verteilen und in den Teig drücken.
  • Backrohr auf circa 170 °C vorheizen und den Kuchen circa 35 min goldbraun backen.
  • Vor dem Servieren die Äpfel noch etwas mit Zimt bestreuen.
Guten Appetit!





Mittwoch, 15. Februar 2012

Selbstgemachtes Weißbrot

Zutaten (1 Brotlaib):
670 g Weizenmehl
1/2 Würfel Germ
1/2 l lauwarmes Wasser
2 TL Brotgewürz
3 EL Leinsamen
3 EL Sonnenblumenöl
1 EL Sesam
1 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Salz
1 EL Honig

Zubereitung:
  • Form gut einfetten.
  • Germ im lauwarmen Wasser verrühren.
  • Gewürze, Kerne und Leinsamen dazugeben. Am Schluss das Mehl mit dem Knethaken einrühren.
  • 45 Minuten zugedeckt in der eingefetteten Form ruhen lassen.
  • Vor dem Backen, kann man das Brot beliebig bestreuen, dazu einfach mit Wasser befeuchten und zum Beispiel mit Sonnenblumenkerne bestreuen.
  • Bei 180°C und Heißluft 60 Minuten backen.
Guten Appetit


Tip: Wer lieber dunkles Brot möchte, der verwendet statt Weizen- einfach Roggenmehl :)